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So erstellt ihr ein Toolkit zum Mitarbeiterengagement

Leapsome Team
So erstellt ihr ein Toolkit zum Mitarbeiterengagement
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Echtes Mitarbeiterengagement ist mehr als ein Schlagwort. Es ist die Grundlage einer gesunden Unternehmenskultur. Wenn sich Menschen wertgeschätzt, unterstützt und motiviert fühlen, geben sie bei der Arbeit ihr Bestes. Stellt euch einen Arbeitsplatz vor, an dem jedes Teammitglied nicht nur anwesend, sondern wirklich engagiert ist. Ihr seht Menschen, die gerne zusammenarbeiten, sich für ihre eigene berufliche Entwicklung einsetzen und sich einer gemeinsamen Vision von Erfolg verschrieben haben. 

In der Ära des Quiet Quitting gibt es jedoch eine anhaltende Krise des Mitarbeiterengagements. Aktuell geben nur 32 % der Belegschaft in den USA an, sich aktiv für ihre Arbeit zu begeistern. Und 2022 erreichte das Verhältnis von engagierten zu nicht engagierten Mitarbeitenden den niedrigsten Stand seit zehn Jahren. (1)

Unser aktueller Workforce Trends Report hat gezeigt, dass viele HR-Verantwortliche das Ausmaß des Problems nicht kennen. Tatsächlich fühlt sich weniger als ein Drittel der Mitarbeitenden bei der Arbeit voll und ganz engagiert. (2)

Die Diskrepanz ist real. Doch es gibt eine Lösung: ein Engagement-Toolkit, das sich an den tatsächlichen Wünschen und Bedürfnissen eures Teams orientiert. Wir haben diesen umfassenden Guide und eine kostenlose Checkliste zum Herunterladen zusammengestellt, die euch genau dabei helfen. Legen wir los.

  1. Gallup, 2023
  2. Leapsome Workforce Trends Report, 2023
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Unsere umfassende Checkliste zeigt euch, wie ihr ein Toolkit mit bewährten Strategien aufbaut, das euer Team stärkt.

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Was ist ein Toolkit zum Mitarbeiterengagement?

Ein Toolkit zum Mitarbeiterengagement ist eine Sammlung von Tools, Vorlagen und Ressourcen, mit denen People-Teams und Führungskräfte eine Kultur aufbauen, in der Menschen gerne zur Arbeit kommen. Es ist ein strukturierter Ansatz, der HR-Profis hilft, wirksame Engagement-Strategien umzusetzen und zu testen.

Die besten Toolkits zum Mitarbeiterengagement sind auf die spezifischen Bedürfnisse von Teams und Organisationen zugeschnitten. Sie enthalten zentrale Elemente wie Engagement-Umfragen und Feedback-Tools, Lern- und Entwicklungsmaterialien, Prämienprogramme, Kommunikationspläne, Teambuilding-Initiativen und Well-being-Ressourcen. 

Wie ein Engagement-Toolkit eurem Unternehmen nützt

Ein Engagement-Toolkit ist nicht nur ein „Nice-to-have“. Ein gut durchdachter Werkzeugkasten ist entscheidend, um das Mitarbeiterengagement zu steigern, die Erfahrung der Teammitglieder zu verbessern und Unternehmensziele zu erreichen. 

Ein strategischer Ansatz beim Engagement bringt unter anderem diese Vorteile:

  • Höhere Produktivität. Befähigte, motivierte Mitarbeitende erreichen mehr. Der Workforce Trends Report von Leapsome hat gezeigt, dass engagierte Mitarbeitende in ihren Rollen eher bereit sind, mehr zu leisten
  • Größere Arbeitszufriedenheit. Wenn Teams engagiert sind, ist die Stimmung gut und einzelne Mitarbeitende sind bei der Arbeit insgesamt zufriedener und erfüllter.
  • Mehr Loyalität. Ein hohes Engagement stärkt die Verbundenheit der Mitarbeitenden mit dem Unternehmen, was wiederum zu besseren Bindungsraten und geringerer Fluktuation führt. Tatsächlich hat unser Report gezeigt, dass engagierte Mitarbeitende seltener den Job wechseln möchten.
  • Besserer Ruf des Unternehmens. Engagierte, befähigte Teammitglieder werden außerhalb der Arbeit oft zu Botschaftern und stärken so eure Marke.
  • Mehr Kreativität. Mitarbeitende, die sich mit ihrer Arbeit identifizieren, denken eher quer und suchen nach unerwarteten Lösungen. Eine im International Journal of Human Resource Management veröffentlichte Studie fand einen starken Zusammenhang zwischen Engagement, Empowerment und Innovation.
  • Bessere mentale Gesundheit. Ein gut strukturiertes Toolkit hilft eurem Team, Stress zu bewältigen, und reduziert Burnout und Fehlzeiten. 
  • Bessere Ergebnisse bei den Unternehmenszielen. Engagierte Teams sind in der Regel besser abgestimmt und effektiver, was zu besseren Geschäftsergebnissen beiträgt. Gallup hat zum Beispiel herausgefunden, dass Unternehmen mit hoch engagierter Belegschaft 21 % profitabler waren als andere Unternehmen.

Kostenlose Checkliste: 8 Schritte zu einem umfassenden Toolkit zum Mitarbeiterengagement

Unsere Checkliste führt euch durch einen strategischen, prozessbasierten Ansatz, um euer Toolkit aufzubauen und einzuführen.

Wenn ihr diese Schritte befolgt, erkennt ihr Verbesserungsfelder, plant gezielte Engagement-Maßnahmen und macht aus eurem Team zufriedene, motivierte und proaktive Mitwirkende.

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6 Komponenten eines wirksamen Toolkits zum Mitarbeiterengagement

Je vielfältiger und dynamischer euer Toolkit zum Mitarbeiterengagement ist, desto besser. Die Association for Talent Development bestätigt das und erklärt, dass „die Bereitstellung einer Reihe von Ressourcen zur Einbindung der Mitarbeitenden“ der beste Ansatz ist. Die jüngste Studie zeigt, dass Unternehmen mit mindestens vier Engagement-Initiativen bei wichtigen Leistungskennzahlen deutlich häufiger hervorragend abschneiden.

Außerdem betont Global People Advisor und Consultant Wristy, wie wichtig es ist, Ressourcen einzubeziehen, die das Engagement über den gesamten Employee Lifecycle hinweg adressieren:

„Mitarbeiterengagement hat sich am Arbeitsplatz zu Talent Engagement weiterentwickelt. Es ist ein kontinuierlicher Prozess und muss ständig optimiert werden. Engagement-Strategien sollten in jeder Phase greifen, angefangen bei der Einstellung, mit einer ansprechenden und inklusiven Stellenbeschreibung und einer großartigen Candidate Experience, und sich über den gesamten Weg der Mitarbeitenden fortsetzen, von Learning über Performance Reviews bis hin zu Anerkennung und Belohnungen und vielem mehr.“

Schauen wir uns vor diesem Hintergrund sechs zentrale Elemente an, die ein rundes Engagement-Paket enthalten sollte.

1. Umfragen & Feedback-Tools

Zu verstehen, was funktioniert und was nicht, ist der Eckpfeiler jedes wirksamen Engagement-Plans. Regelmäßiges Feedback hilft euch, Hindernisse für das Mitarbeiterengagement zu verstehen, und ermöglicht es euch, die Ergebnisse eurer Initiativen zu verfolgen, um sie zu verbessern. Der Fokus sollte vor allem auf euren aktuellen Teammitgliedern liegen. Ihr solltet jedoch auch Exit-Umfragen verschicken, um Gespräche mit Mitarbeitenden zu ergänzen, die das Unternehmen verlassen, und frühere Kandidat:innen nach ihrer Sicht auf euren Einstellungsprozess fragen.

Spezialisierte Umfrageplattformen wie Leapsome Umfragen sind besonders wirksam, wenn es darum geht, People-Teams dabei zu unterstützen, die ehrliche Stimmung der Mitarbeitenden zu erfassen und die Engagement-Faktoren zu erkennen, die ihnen am wichtigsten sind.

Screenshot der Umfrage-Analytics von Leapsome, der zeigt, wie Impact Drivers für das Mitarbeiterengagement mit gezielten Fragen verknüpft sind
Die Umfrage-Analytics von Leapsome identifizieren automatisch eure wichtigsten Impact Drivers, damit ihr wisst, worauf ihr eure Verbesserungen ausrichten solltet

2. Persönliche & berufliche Entwicklungsmöglichkeiten

Mitarbeitende engagieren sich stärker für ihre Aufgaben, wenn sie klare Wachstumspfade sehen und die Chance haben, neue Herausforderungen anzunehmen, von Sprachkursen über Leadership-Trainings bis hin zu wichtigen Branchenzertifizierungen. McKinsey hat herausgefunden, dass der häufigste Grund, den Mitarbeitende für ihre Kündigung während der „großen Fluktuation“ angaben, fehlende berufliche Entwicklung war. Teammitgliedern verschiedene Wege zu bieten, ihre Fähigkeiten einzuschätzen und auszubauen, hält sie motiviert und hilft ihnen, eine Zukunft in eurem Unternehmen zu sehen. 

Spezialisierte Tools unterstützen euch dabei, eine wirksame, zentrale Ressource für berufliche Entwicklung aufzubauen. Mit Leapsome Learning könnt ihr die Lernreisen der Teammitglieder individuell gestalten, umfangreiche Lernbibliotheken entwerfen und den Erfolg eurer Mitarbeiterentwicklungsprogramme messen.

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3. Prämien- & Anerkennungsprogramme

Nichts hebt die Stimmung so sehr wie das Gefühl, geschätzt zu werden. Untersuchungen zeigen, dass Lob für eure Mitarbeitenden ein sicherer Weg ist, um das Engagement zu steigern

Anerkennung hilft Teammitgliedern, die größere Wirkung ihrer täglichen Aufgaben zu erkennen und mit den Unternehmenszielen verbunden zu bleiben. Stellt sicher, dass euren Mitarbeitenden klar ist, wie Erfolg für sie aussieht, und feiert sie, wenn sie ihn erreichen.

Vergütungspläne, Anreizprogramme und das gemeinsame Feiern von Erfolgen in einem öffentlichen Forum tragen alle zu einer positiven Arbeitskultur bei. 

4. Wirksame Kommunikationskanäle 

Über 90 % der Führungskräfte sind sich einig, dass schlechte Kommunikation die Moral, Produktivität und das Wachstum ihres Teams und ihres Unternehmens negativ beeinflusst. Klare, konsistente Kommunikationspraktiken räumen Hindernisse aus dem Weg, richten Teammitglieder aufeinander aus und fördern ein Gefühl der Zugehörigkeit. 

Eine gute Engagement-Strategie sollte Ressourcen für effektiven Informationsaustausch und Zusammenarbeit umfassen. Stellt sicher, dass euer Firmen-Intranet, eure Aufgabenmanagement-Software, eure Kollaborationsplattformen und eure Konferenzlösungen einfach zu bedienen sind und die richtigen Funktionen bieten, um Mitarbeitende zu verbinden. Bei starker Kommunikation geht es jedoch nicht nur um die richtigen Tools, sondern auch darum, sie wirksam einzusetzen.

Die vielleicht häufigste Form der Kommunikation in einem Unternehmen sind Meetings, darunter 1:1- und Team-Meetings. Unsere aktuelle Umfrage hat jedoch gezeigt, dass Mitarbeitende mehr als die Hälfte ihrer Meetings für Zeitverschwendung halten und die Produktivität zusätzlich leiden kann, wenn jedes dritte Meeting ohne Agenda stattfindet. Es ist entscheidend, eure Meetings und asynchrone Kommunikation zu stärken, indem ihr klare Botschaften vermittelt, gemeinsame Ziele und Agenden festlegt und Folgepunkte definiert.

Screenshot, der zeigt, wie das Dashboard für Action Items von Leapsome effiziente Meetings strukturiert, um das Mitarbeiterengagement zu verbessern
Leapsome Meetings unterstützt Teams mit kollaborativen Agenden, wichtigen Gesprächspunkten und Action Items für eine ansprechende Kommunikation

5. Teambuilding & soziale Initiativen

Gruppenaktivitäten stärken die Bindung im Team und schaffen ein Gefühl von Gemeinschaft, sodass es bei der Arbeit um mehr geht als um Aufgaben und Deadlines. Das ist besonders in remote und hybriden Umgebungen wichtig, in denen spontane „Watercooler“-Momente viel seltener sind.

In ihrem Bestseller Work Better Together schreiben die Expertinnen für Wohlbefinden am Arbeitsplatz Jen Fisher und Anh Nguyen Philips

„Untersuchungen zeigen, dass soziale Verbindungen am Arbeitsplatz das Engagement der Mitarbeitenden für ihre Arbeit und ihre Kolleg:innen stärken. Das ist unglaublich wertvoll, wenn man bedenkt, dass unsere Arbeit heute kollaborativer ist als je zuvor.“

Ein wirksames Toolkit zum Mitarbeiterengagement könnte Pläne für strukturierte Teambuilding-Übungen und ungezwungene soziale Aktivitäten enthalten, ebenso wie Gelegenheiten, andere Abteilungen kennenzulernen. 

6. Unterstützung für Well-being & Work-Life-Balance

Eine gute Work-Life-Balance kann zu besserer mentaler Gesundheit, weniger Burnout und letztlich zu höherer Arbeitszufriedenheit führen. 

Es gibt viele Wege, die Work-Life-Balance zu verbessern, von mehr Urlaubstagen, zusätzlichen Pausen und flexiblen Arbeitszeiten bis hin zu Workshops zu Stressabbau, persönlicher Gesundheit, Zeitmanagement und dem Setzen von Grenzen. 

Jeder Mensch ist anders. Sprecht also mit eurem Team, um zu verstehen, was es braucht, um sein Wohlbefinden bei der Arbeit zu verbessern. Führt Umfragen zum Wohlbefinden der Mitarbeitenden durch, um umsetzbare Erkenntnisse zu gewinnen und zu entscheiden, welche Well-being- und Flexibilitätsinitiativen in eurem Engagement-Toolkit im Mittelpunkt stehen sollten. 

So setzt ihr euer Engagement-Toolkit in 7 Schritten um

Beim Erstellen und Einführen von Ressourcen für das Mitarbeiterengagement gibt es viel zu beachten. Aber keine Sorge: Wir haben den Prozess in sieben überschaubare Schritte unterteilt. Nutzt unsere Roadmap, um ein Toolkit zum Mitarbeiterengagement aufzubauen und einzuführen, das wirklich einen Unterschied macht.

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Unser Schritt-für-Schritt-Guide hilft HR-Verantwortlichen, gezielte Engagement-Initiativen zu entwickeln, die ihre Teams motivieren.

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1. Den aktuellen Grad des Engagements einschätzen

Sammelt zunächst Erkenntnisse zum aktuellen Stand des Mitarbeiterengagements in eurer Organisation. Diese erste Einschätzung hilft euch, Problemfelder zu erkennen, auf die ihr euch mit eurem Toolkit konzentrieren solltet. Mit Basisdaten könnt ihr das Engagement außerdem benchmarken und so die Wirkung eurer Maßnahmen über die Zeit messen.

So geht ihr vor: 

  • Gestaltet eine umfassende Umfrage, die mehrere Dimensionen des Engagements abdeckt, von der Arbeitszufriedenheit bis zur Verbundenheit mit dem Unternehmen.
  • Teilt die Umfrage mit dem gesamten Team und sorgt dafür, dass es sie als Chance versteht, sich Gehör zu verschaffen und zu neuen Initiativen beizutragen.
  • Sobald die Umfrage abgeschlossen ist, analysiert und segmentiert ihr die Daten nach Abteilung, Rolle oder Standort.
  • Führt Folgegespräche mit Vertreter:innen verschiedener Abteilungen oder Rollen, um zentrale Themen, die aufkamen, vertieft zu betrachten.
  • Optimiert den Prozess mit einem spezialisierten Tool wie Leapsome Umfragen, das anpassbare Experten-Vorlagen bietet, aussagekräftiges Feedback sammelt und euch hilft, eure Ergebnisse zu visualisieren und zu interpretieren.

2. Klare, messbare Ziele definieren

Nutzt nun die Daten, die ihr als Ausgangspunkt gesammelt habt, um die Hauptziele eures Toolkits zum Mitarbeiterengagement zu formulieren. 

Folgt diesen wichtigen Schritten: 

  • Prüft eure Daten, um die zentralen Engagement-Felder zu bestimmen, auf die euer Toolkit abzielen sollte.
  • Arbeitet mit der Führungsebene und Abteilungsleitungen zusammen, um eure Engagement-Ziele mit den übergeordneten Unternehmenszielen in Einklang zu bringen. Wenn ein wichtiges Unternehmensziel zum Beispiel darin besteht, Innovation zu priorisieren, könnt ihr passende Entwicklungsziele und einen Prämienplan einbauen, der kreatives Problemlösen würdigt. 
  • Macht jedes Ziel klar und messbar. Definiert Key Performance Indicators (KPIs), mit denen ihr euren Fortschritt verfolgen könnt.
  • Nutzt Leapsome Ziele, um eure Ziele über Teams, Abteilungen und das gesamte Unternehmen hinweg zu setzen, zu verfolgen und auszurichten.

3. Funktionsübergreifenden Input einholen 

Bezieht verschiedene Perspektiven ein, damit euer Toolkit das Engagement über unterschiedliche Abteilungen und Teams hinweg wirksam steigert. 

Holt vielfältigen Input ein, indem ihr:

  • Umfragen an Mitarbeitende mit unterschiedlichen Rollen, Arten von Erfahrung und Verantwortungsstufen verschickt und fragt, was sie bei der Arbeit am meisten engagiert.
  • eine funktionsübergreifende Arbeitsgruppe einrichtet, die sich regelmäßig trifft, um Engagement-Niveau, Ziele und Pläne zu besprechen.
  • verschiedene Abteilungen bittet, einige Engagement-Initiativen zu bewerten oder zu kommentieren, die ihr ins finale Toolkit aufnehmen möchtet. 

4. Euer Toolkit erstellen & anpassen

Nutzt die gesammelten Erkenntnisse, um ein Engagement-Toolkit zu gestalten, das auf die individuellen Bedürfnisse eurer Mitarbeitenden eingeht.

Achtet darauf, viele verschiedene Ressourcen aufzunehmen. Das variiert je nach Unternehmen und Kontext, aber deckt unbedingt die sechs zentralen Komponenten ab, die wir zuvor beschrieben haben:

  1. Umfrage- und Feedback-Tools
  2. Persönliche und berufliche Entwicklungsmöglichkeiten
  3. Prämien- und Anerkennungsprogramme
  4. Kommunikationskanäle
  5. Teambuilding und soziale Initiativen
  6. Unterstützung für Well-being und Work-Life-Balance

Passt euer Toolkit an, indem ihr je nach den spezifischen Herausforderungen verschiedene Engagement-Möglichkeiten für unterschiedliche Teams und Mitarbeitende einbaut. Sucht nach Wegen, Entwicklungspfade auf einzelne Rollen und Verantwortlichkeiten zuzuschneiden. Ihr könntet zum Beispiel Mentoring-Programme für Berufseinsteiger:innen und Executive Coaching für das Führungsteam anbieten. Mit dem Kompetenzmodell von Leapsome lassen sich Teammitgliedern leicht eine individuelle Skill-Matrix auf Basis ihrer Rolle und Senioritätsstufe zuweisen und mit Zielen und Leistungsverfolgung verknüpfen. 

Unterschiedliche Teams wünschen sich möglicherweise auch verschiedene Teambuilding- und soziale Initiativen. Eine stark ausgelastete Vertriebsabteilung schätzt vielleicht die Möglichkeit, bei gemeinsamen Entspannungsaktivitäten abzuschalten, während ein kreatives Team eher gemeinsame Sessions zur kreativen Planung und Ideenfindung bevorzugt.

5. Eure Engagement-Initiativen kommunizieren

Wirksame Kommunikation sorgt dafür, dass Mitarbeitende nicht nur vom Toolkit wissen, sondern auch verstehen, warum und wie sie es nutzen können.

Folgendes solltet ihr beachten, wenn ihr beginnt, eure Engagement-Strategie zu teilen: 

  • Formuliert eine klare Botschaft. Erklärt, warum ihr das Toolkit einführt und welche Vorteile es bringt. Ihr könnt Antworten auf häufige Fragen beifügen oder eine Frage-und-Antwort-Runde mit Mitarbeitenden abhalten. 
  • Definiert Zeitpläne. Sorgt dafür, dass alle Teammitglieder wissen, wann jede Komponente des Toolkits startet und wie sie umgesetzt wird. Es ist hilfreich, einen Rollout-Kalender oder eine Seite zu teilen, die zeigt, wie alle Initiativen zusammenpassen.
  • Nutzt mehrere Kommunikationswege. Neben E-Mails könnt ihr Messaging-Systeme des Unternehmens, Team-Meetings und sogar Poster nutzen, um über die Initiative zu informieren. 
  • Personalisiert, was ihr sagt. Passt eure Botschaften an verschiedene Abteilungen oder Rollen an und nehmt Informationen zu Engagement-Initiativen auf, die speziell für sie gelten.

6. Manager:innen & HR-Teams schulen

Stellt sicher, dass alle relevanten HR-Mitarbeitenden und Manager:innen in der Lage sind, das Toolkit vollständig und sicher umzusetzen. 

Legt zunächst Rollen innerhalb des HR-Teams fest und definiert, wer für welchen Bereich verantwortlich ist. Sprecht dann mit Teamleads und Manager:innen, die in ihren Abteilungen als Botschafter für Engagement auftreten können. 

Erstellt eine Dokumentation, auf die sich Manager:innen anderer Abteilungen beziehen können. Ihr könnt ein Handbuch teilen, das die einzelnen Schritte jeder Engagement-Initiative beschreibt und klare Anwendungsfälle nennt, damit sie wissen, wann sie ihrem Team welche Ressourcen vorschlagen sollten.

Führt strukturierte Schulungen zu verschiedenen Aspekten des Engagement-Plans durch. Ihr könnt Live-Sessions mit asynchronen Online-Lernformaten kombinieren. Leapsome Learning hilft euch, Schulungsressourcen einfach zu erstellen und zu automatisieren, damit euer Team schnell und wirksam lernt.

Bietet fortlaufende Unterstützung an, indem ihr feste Zeiten einrichtet, um Fragen zu verschiedenen Engagement-Initiativen zu beantworten.

7. In Phasen ausrollen

Ein schrittweiser Ansatz erlaubt es euch, zu testen, zu lernen und zu verbessern, damit euer Toolkit so wirksam wie möglich ist.

Nutzt diese Tipps: 

  • Wählt eine Abteilung für die Pilotphase.
  • Sammelt erstes Feedback mithilfe von Umfragen, Gesprächen und anderen Tools, um schnelle, ehrliche Reaktionen zu erhalten.
  • Schaut euch die Nutzungsdaten eurer Testgruppe an, um zu verstehen, wie sie die Ressourcen einsetzt und wo sie nicht weiterkommt.
  • Nehmt auf Basis der ersten Rückmeldungen Anpassungen vor, indem ihr Hindernisse beseitigt und Ressourcen ergänzt oder entfernt. Wenn ihr zum Beispiel feststellt, dass Teammitglieder außerhalb der vorgesehenen Engagement-Umfragen mehr Gelegenheit brauchen, Ad-hoc-Anliegen zu äußern, könnt ihr ihnen anonyme Vorschlagsboxen und Kanäle für Instant Feedback anbieten.
  • Sobald alles rundläuft, führt ihr euer Toolkit zum Mitarbeiterengagement zusammen mit eurem Kommunikationsplan im gesamten Unternehmen ein.

8. Eure Strategie messen & anpassen

Wenn ihr den Erfolg eures Toolkits über die Zeit verfolgt, seht ihr, was ihr anpassen müsst, damit es für euer Team relevant und nützlich bleibt. 

Messt das Mitarbeiterengagement vor und nach der Einführung eurer Engagement-Initiativen, damit ihr den Return on Investment (ROI) nachvollziehen könnt. Kombiniert ausführliche Mitarbeiterbefragungen mit regelmäßigen Pulse-Checks für Echtzeit-Einblicke. Verfolgt Kennzahlen wie den Mitarbeiterzufriedenheitswert, den Employee Net Promoter Score und die Fluktuationsrate. Ihr könnt engagementbezogene Fragen auch in Performance Reviews und Exit-Interviews einbauen, für ein runderes Bild. 

Ihr könnt auch messen, in welchem Umfang Mitarbeitende Engagement-Initiativen annehmen. Prüft zum Beispiel den Anteil der Teammitglieder, die an sozialen und Teambuilding-Events teilnehmen, oder erfasst Anmelde- und Abschlussquoten für Lern- und Entwicklungsprogramme. 

Sobald ihr diese zentralen Engagement-Indikatoren gemessen habt, fasst ihr die Informationen in einem umfassenden Report zusammen, mit dem ihr die Wirkung eures Toolkits versteht und darstellt. Dazu müsst ihr tief in eure Daten eintauchen, um Trends zu erkennen und die Stimmung der Mitarbeitenden hinter den Zahlen zu verstehen. Idealerweise verwandelt ihr eure Daten in überzeugende Visualisierungen, damit ihr entscheiden könnt, welche Anpassungen Priorität haben, und euren ROI mit Stakeholdern teilen könnt.

Ein Leapsome-Diagramm, das zentrale Trends in der Stimmung der Mitarbeitenden zeigt.
Leapsome verwandelt rohe Umfragedaten in überzeugende Visualisierungen, sodass ihr Muster im Mitarbeiterengagement schnell erkennt

Das richtige Tool kann diesen Prozess automatisieren, sodass ihr Engagement-Kennzahlen, Umfrageantworten und die Stimmung der Mitarbeitenden schnell und einfach versteht. Leapsome nutzt modernste Natural Language Processing (NLP) Technologie, um Rohdaten in interessante, leicht verständliche Visualisierungen zu verwandeln, damit ihr auf Basis eurer Erkenntnisse fundierte Maßnahmen ergreifen könnt. 

Sobald euch das Feedback klar ist, könnt ihr eure Engagement-Initiativen und -Programme gezielt aktualisieren. Feiert auch, was gut funktioniert: Ihr könnt eure Gesamterfolge bei der Steigerung des Engagements mit dem ganzen Unternehmen teilen oder Teams anerkennen, die sich stark an den Engagement-Initiativen beteiligt haben. 

Leapsome: Ein umfassendes Toolkit für engagierte Mitarbeitende

Eine Visualisierung der Ergebnisse einer Mitarbeiterbefragung als Heatmap mit Leapsome
Messt den Puls des Mitarbeiterengagements in eurer Organisation und analysiert die Umfrageergebnisse ganz einfach mit Leapsome

Mitarbeiterengagement ist der Treibstoff, der Organisationen erfolgreich macht. Allzu oft greifen vielbeschäftigte HR-Abteilungen jedoch auf Ad-hoc-Initiativen und Kennzahlen zurück, die nicht die Ergebnisse liefern, die sie brauchen. Tatsächlich hat unser Workforce Trends Report 2023 gezeigt, dass nur jede:r dritte HR-Verantwortliche spezielle, umfassende unternehmensweite Umfragen nutzt, um Motivation und Moral zu messen. Viele jonglieren am Ende mit verschiedenen Tools und nutzen stückweise Ansätze, um Mitarbeiterengagement zu messen und zu verbessern. 

Für sehr kleine Teams mag das funktionieren, aber größere Organisationen brauchen einen bewussteren Ansatz.

Leapsome ist eine ganzheitliche People-Enablement-Plattform, die HR-Verantwortlichen hilft, strategische, optimierte Toolkits zu entwickeln und umzusetzen, die jeden Aspekt von Engagement adressieren. Zum Beispiel:

  • Das Modul Umfragen hilft euch, wirksame Mitarbeiterbefragungen durchzuführen und die Ergebnisse schnell zu analysieren und zu visualisieren, um besser zu verstehen, was vorgeht.
  • Unser Modul Compensation lässt sich nutzen, um Vergütungs-, Beförderungs- und Prämienprozesse zu zentralisieren und zu optimieren, sodass sich Teams anerkannt und zufrieden fühlen.
  • Das Modul Learning macht es leicht, Mitarbeitenden personalisierte Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten, mit denen sie sich gerne beschäftigen, und Anmeldungen, Fortschritt und Abschlussquoten zu verfolgen. 

Insgesamt ist die integrierte und zugleich flexible Plattform von Leapsome eure Komplettlösung, um die Menschen, die euer Unternehmen ausmachen, zu begeistern und einzubinden.

💪 Stärkt und begeistert euer Team

Hört auf zu improvisieren und fangt an, strategisch vorzugehen. Nutzt Leapsome, um ein durchdachtes, wirkungsvolles Toolkit zum Mitarbeiterengagement aufzubauen.

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Leapsome Team

Written by the team at Leapsome — the all-in-one people enablement platform for driving employee engagement, performance, and learning.

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