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11 effektive Trainingsideen für Remote-Mitarbeitende

11 effektive Trainingsideen für Remote-Mitarbeitende
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Studien zeigen, dass Remote-Mitarbeitende 47 % produktiver sind als ihre Bürokolleginnen und täglich zehn Minuten weniger Zeit mit Ablenkungen verbringen.* Das liegt auf der Hand: Ohne Büropolitik, Unterbrechungen und die Möglichkeit, die eigene Arbeitsumgebung selbst zu gestalten, kann man sich besser konzentrieren.

Die Flexibilität, die Remote-Mitarbeitende geniessen, gilt auch für das Training: Digitale Materialien ermöglichen es, Kompetenzen im eigenen Tempo und Stil zu entwickeln.

Remote-Arbeit kann aber auch isolierend sein. Menschenzentrierte HR-Verantwortliche und Teamleads sollten deshalb überlegen, wie sie Remote-Training interaktiver, kollaborativer und wirkungsvoller gestalten können.

Dieser Artikel behandelt:

  • Wie sich Remote-Training von Präsenztraining unterscheidet
  • Welche Kernkompetenzen im Remote-Training im Fokus stehen sollten
  • 11 Trainingsideen für eure Remote-Belegschaft

*Owl Labs, 2021

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Wie funktioniert Remote-Training?

Remote-Training bietet Mitarbeitenden mehr Flexibilität. Per Laptop, Tablet oder Smartphone können sie auf Lernmaterialien zugreifen und in ihrem eigenen Tempo lernen.

Remote-Lernen kann aber auch zu Demotivation führen. Fehlt es an Kollaboration und interaktiven Elementen, fühlen sich Teammitglieder möglicherweise von der Unternehmenskultur, den Kolleginnen und den Führungskräften abgekoppelt.

Wenn 58 % der Mitarbeitenden sich bereits eher unengagiert fühlen, sollten HR und People Ops sicherstellen, dass Remote-Trainingsprogramme dynamisch und ansprechend sind, nicht nur nützlich und rollenrelevant.

„Online-Lernen unterscheidet sich in mehrfacher Hinsicht vom Präsenzlernen. Einer der grössten Unterschiede ist das fehlende Gespräch zwischen Lehrenden und Lernenden, was es schwieriger macht, engagiert zu bleiben und unmittelbares Feedback zu erhalten.

Andererseits bietet Online-Lernen mehr Flexibilität: Lernende können von überall auf Materialien zugreifen und an virtuellen Kursen teilnehmen.

Ausserdem setzt Online-Lernen mehr Eigenmotivation voraus, da Lernende selbst für ihr Tempo und ihren Fortschritt verantwortlich sind.“

Jarir Mallah, HR Specialist bei
Ling App

Kernkompetenzen im Remote-Training

An infographic displaying four key skills to focus on in remote employee training with bullet points under each idea.

Die Weiterentwicklung eurer Remote-Belegschaft stärkt das Selbstvertrauen und die zwischenmenschlichen Verbindungen im Team. Hier sind einige zentrale Kompetenzen, die ihr in den Fokus nehmen solltet.

Soft Skills

Soft Skills zu priorisieren bedeutet nicht nur, Mitarbeitende auf berufliche Herausforderungen vorzubereiten, sondern in sie als Menschen zu investieren. Gezieltes Soft-Skills-Training führt zu effektiveren Teammitgliedern heute und empathischen Führungskräften morgen.

Soft Skills sind besonders wichtig für die moderne Belegschaft. Ein Report von Workplace Intelligence und Amazon zeigt, dass 74 % der Millennial- und Gen-Z-Fachkräfte ihren Job innerhalb eines Jahres verlassen würden, wenn ihr Unternehmen sie nicht mit den nötigen Entwicklungsmöglichkeiten unterstützt.

Führung sollte deshalb folgende Soft-Skills-Themen priorisieren:

  • Emotionale Intelligenz und Empathie
  • Networking und Personal Branding
  • Zeitmanagement
  • Recherche und kritisches Denken
  • Komplexe Entscheidungsfindung
  • Ethik im Unternehmen
  • Selbstfürsorge und Work-Life-Balance
  • Flexibilität
  • Interpersonelle Kommunikation

Technologische Kompetenzen

Eine IBM-Studie zeigt, dass 61 % der Quereinsteigenden das Gefühl haben, nicht genügend MINT-Qualifikationen zu haben, und 60 % fürchten, die nötigen Abschlüsse seien zu teuer. Tech-Training ist aber heute so zugänglich wie noch nie. Eure Initiativen könnten Kurse zu folgenden Themen umfassen:

  • Netzwerk- und Softwaresicherheit
  • Datenverschlüsselung
  • Programmiersprachen wie C++, JavaScript und Ruby
  • Betriebssysteme wie Windows, Linux und Mac
  • Datenanalysesprachen wie SQL und Python
  • Cloud-Plattformen wie AWS, Google Cloud und Microsoft Azure

Rollenspezifische Kompetenzen

57 % der Fachkräfte suchen Training ausserhalb der Arbeitszeit, und 22 % tun das, weil die intern angebotenen Möglichkeiten nicht ausreichen. Hier sind rollenspezifische Ideen:

  • Selbstgeführte Zertifizierungsprogramme
  • Erstattung von Studiengebuhren für relevante Kurse
  • Abteilungsübergreifendes Job-Shadowing
  • Peer-Mentorship
  • Erfahrungsbasiertes Training wie Simulationen und Rollenspiele
  • Virtuelle Konferenzen, Seminare und Networking-Events

Diversität, Gleichstellung & Inklusion (DEI)

DEI-Training ist unentbehrlich für ein psychologisch sicheres Arbeitsumfeld und wichtig für aktuelle und zukünftige Führungskräfte. DEI-Lernprogramme können folgende Themen umfassen:

  • Unbewusste Vorurteile
  • Kulturelle Kompetenzen
  • Inklusive Sprache
  • Mikroaggressionen
  • Anti-Diskriminierung und Belästigung
  • Intersektionalität
⚖️ Mitarbeitende für einen fairen Arbeitsplatz ausstatten

Nutzt Leapsomes Learning-Modul, um DEI-Trainings zu gestalten.

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11 Ideen für das Training eurer Remote-Mitarbeitenden

Ihr wisst vielleicht schon, welche Kompetenzen ihr im Remote-Training fokussieren wollt. Die Frage ist: Wie gestaltet ihr Entwicklungsmöglichkeiten, die Mitarbeitende wirklich ansprechend finden? Hier sind elf kreative Ideen.

1. Micro-Kurse anbieten

A screenshot of Leapsome's Giving and receiving feedback Learning Path.
Leapsomes Lernpfade ermöglichen es, Kurse in handhabbare Einheiten aufzuteilen

Micro-Kurse nutzen die Wirkung von Kurzvideos, Infografiken und interaktiven Inhalten wie Quizzes, um neue Kompetenzen in kleinen Portionen zu vermitteln. Sie sind ideal für Remote-Mitarbeitende, die flexibel lernen wollen. Sie eignen sich auch hervorragend für On-the-Job-Training oder Onboarding.

2. Selbstgesteuertes Lernen ermöglichen

Bei selbstgesteuertem Lernen stellt das Unternehmen Trainingsmaterialien über ein LMS in einem digitalen Raum bereit. Mitarbeitende können auf Dokumente, Videos und Kurse nach Bedarf zugreifen und Videos nochmals ansehen, Dokumente erneut lesen oder Quizzes wiederholen, bis sie die Konzepte verstanden haben.

A photo of a remote worker learning from a comfortable space in their home.

Selbstgesteuertes Lernen ermöglicht es Mitarbeitenden, sich die nötige Zeit zu nehmen

3. Training gamifizieren

Gamification nutzt extrinsische Motivation mit Belohnungen wie Punkten, Preisen oder öffentlicher Anerkennung. Möglichkeiten:

  • Ein Level-System: Belohnt Lernende, die bestimmte Trainingsstufen abschliessen.
  • Eine Punktetabelle: Punkte für abgeschlossenes Training, die das Team vergleichen kann.
  • Game-Mechaniken: Zum Beispiel ein Jeopardy-artiges Quiz nach einem Webinar.

4. Ziele & OKRs setzen

Teamleads können das OKR-Framework nutzen, um Remote-Trainingsmöglichkeiten zu verbessern. Ein trainingsbezogenes OKR könnte zum Beispiel so aussehen:

Objective
Eine nachhaltige L&D-Strategie aufbauen, die berufliches Wachstum für alle Mitarbeitenden ermöglicht und das Engagement steigert

Key Result 1
80 % der Mitarbeitenden befragt, um die drei wichtigsten zu entwickelnden Kompetenzen zu identifizieren

Key Result 2
Die „Growth Academy“ lanciert, mit drei Remote-Trainingsangeboten zu den identifizierten Top-Kompetenzen

Key Result 3
85 % der Teilnehmenden haben die Abschlussprüfung bestanden und ein Zertifikat erhalten

Key Result 4
95 % der Teilnehmenden sind zuversichtlich, ihre neuen Fähigkeiten einzusetzen (gemäss einmaliger Umfrage)

Key Result 5
Anteil der Mitarbeitenden, die gute Karrieremöglichkeiten sehen, seit Launch der Growth Academy um 40 % gestiegen

5. Lernen incentivieren

Ein Karriereentwicklungs-Framework ist eine wirkungsvolle Möglichkeit, Mitarbeitende zur Teilnahme zu motivieren. Es zeigt Positionen und Verantwortlichkeiten und bietet einen Fahrplan für Weiterentwicklung. Sobald ihr euer Kompetenz-Framework entwickelt habt, könnt ihr es in Performance Reviews und 1:1-Meetings integrieren.

A screenshot of Leapsome's Competency Framework.
Leapsomes Kompetenzrahmen motiviert Teammitglieder, sich auf die nötigen Kompetenzen zu fokussieren

6. Learning-Software nutzen

E-Learning-Software und LMS-Systeme sind hilfreich, besonders für Remote-Teams. Laut Leapsomes Report sehen 97 % der HR-Verantwortlichen und 89 % der Mitarbeitenden Vorteile in digitalen Tools. Eine ganzheitliche Plattform wie Leapsome integriert Lerntools mit Funktionen für Performance Reviews, Feedback und Zielsetzung.

🧭 Mitarbeitenden helfen, ihren eigenen Weg zu planen

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7. Soziales Lernen fördern

Soziales Lernen fokussiert darauf, wie Kolleginnen gemeinsam Wissen erwerben und ausbauen. Es fördert nicht nur Kollaboration und Zusammenhalt, es regt auch Kreativität und Innovation an. Führungskräfte können dies fördern, indem sie mitarbeiterorientierte Foren schaffen, in denen Kolleginnen offen Gedanken und Ressourcen teilen können.

„Soziales Lernen, bei dem Einzelpersonen zusammenkommen, um Erfahrungen zu teilen und voneinander zu lernen, ist besonders wertvoll, um kulturelle Vielfalt zu fördern und einen inklusiveren Arbeitsplatz zu schaffen.“

Tara Furiani, CEO, Keynote Speaker bei
Not the HR Lady

8. Mitarbeiterfeedback nutzen

Unser State of People Enablement Report zeigt eine Wahrnehmungslücke: 95 % der HR-Verantwortlichen glauben, dass Mitarbeitende „einigermassen engagiert“ sind, während 64 % der Mitarbeitenden angeben, „einigermassen unengagiert“ zu sein. Feedback kann helfen, diese Lücke zu schliessen.

  • Mitarbeiterumfragen: Eine Remote-Work-Umfrage erfasst, wie verbunden sich Mitarbeitende fühlen.
  • Feedback aus Performance Reviews und 1:1s: Teamleads sollten Remote-Mitarbeitende ermutigen, ehrlich über das Ferndistanztraining zu sprechen.
  • Exit-Umfragen: Beim Offboarding können Mitarbeitende offen über Verbesserungsmöglichkeiten sprechen.
Noch keine Remote-Umfrage durchgeführt? Ladet unsere Vorlage herunter mit 45 wirkungsvollen Fragen.

9. Peer-to-Peer-Lernen unterstützen

Peer-to-Peer-Lernen ist ideal für Personen, die Kompetenzen in Recherche, Führung und Kommunikation aufbauen wollen. Es ist strukturierter als soziales Lernen und beinhaltet formale Prozesse wie Meetings, Beurteilungen und Mentorship-Programme. Mögliche Formate:

  • Neue Mitarbeitende mit einer Mentorin zusammenbringen.
  • Eine Peer-Lernkoordinatorin bestimmen, die virtuelle Meetings moderiert.
  • Ein Accountability-Partnership-System einrichten.
A photo of a remote learner in a one-on-one meeting.

Peer-to-Peer-Lernen stärkt die Teamzusammenarbeit und hilft beim Aufbau von Führungskompetenzen

10. Spaced Repetition einsetzen

Der deutsche Psychologe Hermann Ebbinghaus entdeckte 1885 die Vergessenskurve: Wenn wir Informationen nicht bald nach dem Erlernen wiederholen, nimmt unser Erinnerungsvermögen rasch ab. Die Gegenmassnahme: Spaced Repetition. Dabei werden die Abstände zwischen den Wiederholungssessions systematisch verlängert.

Nach einem Webinar könntet ihr das Gelernte zum Beispiel wiederholen: einen Tag, zwei Tage, eine Woche und einen Monat später. Nutzt eine Lösung wie Leapsome, um automatische Erinnerungen einzurichten.

11. Training dynamisch gestalten

Remote-Teammitglieder wollen interaktive Trainingseinheiten, die sich nicht wie einseitige Vorlesungen anfühlen. Dynamisches Lernen spricht verschiedene Lernstile an und baut Kompetenzen auf, statt nur Informationen zu vermitteln. Zum Beispiel könnt ihr Mitarbeitende darum bitten:

  • Mini-Präsentationen zu den erlernten Kompetenzen zu erstellen
  • Eigene Mitarbeiterumfragen zu entwickeln
  • Kleine arbeitsbezogene Events für ihre Peers zu organisieren
  • Wöchentliche Meetings zu leiten

Entwickelt eure Remote-Mitarbeitenden mit Leapsome

Um eure Remote-Belegschaft effektiv zu trainieren: Auf der anderen Seite eures Laptops stehen Menschen, keine Engagement-Metriken. Remote-Mitarbeitende brauchen genauso viel Coaching und Feedback wie Mitarbeitende vor Ort.

Leapsome hilft euch, eine unterstützende Lernumgebung für Remote-Teammitglieder zu schaffen. Mit dem Learning-Modul können HR-Verantwortliche und Teamleads individuelle, multimediale Trainingskurse erstellen. Wenn Mitarbeitende Lernpfade erhalten, können Teamleads ihren Fortschritt verfolgen, wertvolles Feedback geben und 1:1-Meetings einrichten, um das Training zu besprechen.

Und anders als ein klassisches LMS bietet Leapsome auch Performance Reviews, Engagement-Umfragen und Kompetenzrahmen, damit ihr Mitarbeiterentwicklung von allen Seiten angehen könnt.

🤝 Eine unterstützendere Lernumgebung schaffen

Mit Leapsome könnt ihr individuelle Lernpfade gestalten und mit Feedback-Tools und 1:1-Meetings eure Mitarbeitenden auf ihrem Entwicklungsweg begleiten.

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