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So erstellt ihr eine aussagekräftige Teamcharta (mit Vorlage)

Leapsome Team
So erstellt ihr eine aussagekräftige Teamcharta (mit Vorlage)
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In der aktuellen Arbeitswelt ist eine effektive Zusammenarbeit wichtiger denn je. Die Zusammenarbeit am Arbeitsplatz hat in den letzten 20 Jahren um bis zu 50% zugenommen, und leistungsstarke Mitarbeitende in den USA verbringen bis zu die Hälfte ihrer Arbeitszeit mit der Zusammenarbeit im Team.*

Aber selbst die besten Mitarbeitenden werden nicht mit dem Wissen geboren, wie man effektiv zusammenarbeitet. Da immer komplexere Kombinationen von Kolleginnen, Kollegen und Abteilungen am Arbeitsplatz zusammenkommen und ihr Bestes geben sollen, müssen proaktive Unternehmen auf Strategien setzen, die Ausrichtung verbessern, Zusammenhalt fördern und Kommunikation stärken.

Teamchartas sind unterschätzte Tools, die es Menschen ermöglichen, effektiver zusammenzuarbeiten. Deshalb erklären wir in diesem Artikel, was sie sind und welche Elemente sie enthalten sollten. Das Beste: Wir haben eine kostenlose, leicht anpassbare Teamcharta-Vorlage, die ihr herunterladen und für euer Team nutzen könnt.

*Zippia, 2023

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Was ist eine Teamcharta?

Eine Teamcharta ist ein übersichtliches Dokument, das die Zusammensetzung, die Ziele, die übergeordneten Daseinsgründe und die Arbeitsweise eines Teams beschreibt. Im Grunde ist es eine Roadmap für eine Gruppe von Personen, die zusammenarbeiten, und beantwortet Fragen wie:

  • Wer sind wir und was sind unsere Stärken, Schwächen, Rollen und Verantwortlichkeiten?
  • Worauf arbeiten wir hin?
  • Wie arbeiten wir am liebsten in unserem Alltag?
  • Auf welche Ressourcen haben wir Zugriff und wie werden wir sie nutzen?
  • Wie definieren wir Erfolg und wie messen wir ihn?

Führungskräfte oder Projektbeteiligte entwickeln in der Regel Teamchartas, bevor sie offiziell ein Team zusammenstellen. So können diese zentralisierten Dokumente einen ihrer Hauptzwecke effektiver erfüllen: die Ausrichtung des Teams voranzutreiben und als Informationsquelle zu dienen, auf die Teammitglieder zurückgreifen können, wenn sie neue Mitglieder integrieren, vor neuen Herausforderungen stehen oder das Gesamtbild im Auge behalten möchten.

Natürlich können viele verschiedene Teams Teamchartas einsetzen, was bedeutet, dass ihr Format variieren kann. Zu den häufigsten Anwendungsfällen gehören:

  • Projektteams
  • Abteilungsteams
  • Funktionsübergreifende Teams
  • Führungsteams

In einer Folge des Engineering Enablement Podcasts gab Mark Côté, Director of Engineering, Developer Infrastructure, Einblicke in seine Teamcharta:

„Unsere Charta soll alle darauf ausrichten, was wir tun, und sicherstellen, dass sich jede Person mit einer größeren Mission verbunden fühlt und versteht, was wir als Entwicklungsbeschleunigungsgruppe tun“, erklärt er. „Wir haben sie hauptsächlich in zwei Bereiche aufgeteilt: unsere Wirkungsmöglichkeiten und unsere Leitprinzipien.“

Welche Vorteile haben Teamchartas?

A photo of three colleagues working together in an informal office environment.
Teamchartas verbessern die Teamarbeit, führen zu besser dokumentierten Prozessen und verdeutlichen, wie Teams zu einem größeren Ganzen passen

Die Vorteile von Teamchartas hängen stark davon ab, wie gut sie durchdacht sind und — am wichtigsten — wie gut sie in die tägliche Arbeit der Teammitglieder integriert werden. Zu den Vorteilen gehören:

  • Mehr Zusammenhalt und Verantwortlichkeit — Fehlausrichtung im Team kann die Employee Experience und Geschäftsergebnisse erheblich beeinträchtigen. Bezeichnenderweise gaben 47% der Befragten in Lucids Workplace Alignment Survey 2022 an, dass Projekte an Fehlausrichtung gescheitert sind. 46% fühlten sich deswegen frustriert oder verärgert. Teamchartas bekämpfen diese Probleme, weil sie sicherstellen, dass alle Beteiligten von Anfang an die gleichen Standards und Erwartungen teilen.
  • Klarere, gut dokumentierte Prozesse — Wenn Teams ihre bevorzugten Arbeitsweisen nicht von Beginn an festhalten, fangen Mitarbeitende unweigerlich an, Dinge auf ihre eigene Weise zu tun. Das führt zu widersprüchlichen Prozessen, Verwirrung und irgendwann zu verschwendeten Ressourcen. Ein Report der Academy of Management von 2022 untersuchte 1.891 Studierendenteams bei einem achtwöchigen Geschäftsprojekt. Teams, die Teamchartas erstellten, hatten deutlich bessere Prozesskennzahlen.
  • Besseres Verständnis des Gesamtbildes — Damit sich Teams motiviert und engagiert fühlen, müssen sie verstehen, wie ihre Arbeit zum großen Ganzen beiträgt. Das kann bedeuten zu wissen, wie Teamziele in übergeordnete Unternehmensziele einzahlen, den Zweck der Gruppe gegenüber dem Management sichtbar zu machen oder den Einsatz hinter einem Projekterfog zu verstehen. Wie Shopifys Mark Côté im Engineering Enablement Podcast erklärte, war eine der treibenden Kräfte hinter seiner Teamcharta „… zu versuchen, alle auf dieselbe Wellenlänge zu bringen und nicht das Gefühl zu haben, in einzelne Teams isoliert zu sein, sondern zu verstehen, wie die Teams sich verbinden und zu einem Ganzen zusammenfügen.“

Was eure Teamcharta enthalten sollte (plus anpassbare Vorlage!)

Nun gehen wir alle Abschnitte unserer Teamcharta-Vorlage durch, damit ihr genau wisst, welche Informationen ihr beim Anpassen einfügen solltet.

Denkt daran: Das Format von Teamchartas variiert je nach Kontext, Bedürfnissen, Vorlieben und Zielen der jeweiligen Gruppe. Fügt also Elemente hinzu oder entfernt sie nach Bedarf.

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1. Rollen und Verantwortlichkeiten der Teammitglieder

A screenshot of an interface from Leapsome’s Competency Framework feature that shows different skills and how junior, senior, and manager-level employees might embody them.
Leapsomes Competency Framework zeigt, wie Fähigkeiten auf verschiedenen Erfahrungsstufen aussehen können

Zuerst ist es wichtig, alle Teammitglieder in der Teamcharta aufzulisten und einen kurzen Überblick über ihre wichtigsten Rollen und Verantwortlichkeiten zu geben. Das stellt sicher, dass alle wissen, woran sie arbeiten und an wen sie sich bei bestimmten Problemen wenden. Es bietet auch Orientierung, wenn Personen ins Team eintreten oder es verlassen.

Die Definition von Rollen und Verantwortlichkeiten in der Teamcharta ist wichtig, weil sie zukünftige Review-Gespräche, Bewertungen und Entwicklungsmöglichkeiten informieren kann. Mit Leapsomes Competency Framework lassen sich Rollen und Verantwortlichkeiten automatisch mit den Modulen Instant Feedback, Reviews und Ziele synchronisieren — für einen ganzheitlicheren, kontinuierlichen Evaluationsprozess.

2. Mission und Ziele

A screenshot of an interface from Leapsome’s Goal Tree.
Leapsomes Goals Modul unterstützt verschiedene Zielrahmen und die strategische Ausrichtung

Dieser Abschnitt sieht je nach Teamtyp unterschiedlich aus. Ein funktionsübergreifendes, projektbasiertes Team hat eine andere Charta als ein dauerhaftes Abteilungsteam. In jedem Fall gilt: Definiert genau, worauf ihr hinarbeitet. Warum wurde diese Gruppe von Menschen zusammengestellt? Welche Ergebnisse werden erwartet und von wem? Woran erkennt ihr, wann euer Team „fertig“ ist?

Der Abschnitt Mission und Ziele eurer Teamcharta kann eines oder beide der folgenden Elemente enthalten:

  • Übergreifende Mission — Welchem übergeordneten Zweck oder Ziel arbeitet euer Team zu? Die Mission eines HR-Teams könnte beispielsweise lauten: „Ein vielfältiges, inklusives und leistungsstarkes Arbeitsumfeld fördern, in dem sich Mitarbeitende umsorgt und gut gerüstet fühlen, ihr volles Potenzial zu entfalten.“
  • Eine Reihe spezifischer Ziele — Die konkreteren Ziele, die das Team erreichen möchte. Je nach bevorzugtem Zielrahmen könnt ihr OKRs definieren oder den SMART-Ziel-Ansatz verwenden.
💡 Noch nicht vertraut mit Objectives and Key Results?

Unser umfassender Artikel zu OKR-Beispielen bietet 25 Möglichkeiten für Abteilungen wie HR, Marketing, Vertrieb und Engineering.

3. Kommunikations- und Kollaborationsrichtlinien

Wenn Teammitglieder nicht effektiv miteinander kommunizieren können, werden sie auch nicht gut zusammenarbeiten. Klare Kommunikationsnormen von Beginn an helfen sicherzustellen, dass alle dieselbe Sprache sprechen, unter denselben Erwartungen arbeiten und Frustrationen vermieden werden.

Dieser Abschnitt variiert je nachdem, ob Kommunikationsrichtlinien für ein bestimmtes Projekt oder für eine ganze Abteilung definiert werden. Häufig enthaltene Punkte:

  • Meeting-Richtlinien — Wie oft finden Meetings statt, wer leitet sie, wo finden sie statt und wer ist für die Agenda verantwortlich?
  • Arbeitszeiten — Gibt es Zeiten, zu denen Teammitglieder verfügbar sein müssen? Wie können sie ihre bevorzugten Arbeitszeiten kommunizieren?
  • Interne vs. externe Kommunikation — Gibt es spezifische Regeln für den Umgang mit Kolleginnen und Kollegen im Vergleich zu Kunden oder externen Stakeholdern?
  • Asynchrone vs. synchrone Methoden — Wann braucht es ein Meeting oder Video-Call, wann genügt E-Mail oder Chat wie Slack oder Microsoft Teams?
  • Feedback-Richtlinien — Wie tauscht das Team Feedback aus, ob gegenseitige Anerkennung mit Instant Feedback oder konstruktive Verbesserungsvorschläge?
Profi-Tipp: 💡 Mit Leapsomes Meetings-Modul können die in der Teamcharta festgelegten Kommunikations- und Kollaborationsrichtlinien oben in allen Meetings angezeigt werden — ohne die Agenda ständig aktualisieren zu müssen.

4. Allgemeine Erwartungen und Best Practices

A photo of two professionals working together at a desk.
Klare Grundregeln und Kernwerte für die tägliche Arbeit helfen, das Team auszurichten

Alle Teams haben allgemeine Richtlinien, Kernwerte oder Best Practices, die die Zusammenarbeit und den Umgang miteinander regeln. Ein paar Beispiele:

  • Grundregeln — Zum Beispiel: immer pünktlich sein, offen bleiben, zuhören bevor man antwortet, alle respektvoll behandeln und Deadlines ernst nehmen.
  • Standardarbeitsanweisungen (SOPs) — Schritt-für-Schritt-Anleitungen für bestimmte Aufgaben, z.B. „Wie man ein Teammitglied offboardet“ oder „Wie man einen Blogpost veröffentlicht“.
  • Kernwerte — Grundsätzliche Prinzipien, die das Team in seiner Arbeit verkörpern sollte. Einige von Leapsomes Kernwerten sind: zuhören und lernen, den Status quo hinterfragen, Wirkung anstreben und freundlich und bescheiden sein.
  • Konfliktlösungsverfahren — Wenn Menschen zusammenarbeiten, entstehen irgendwann Konflikte. Wie löst das Team Konflikte ruhig, respektvoll und gründlich — um ein psychologisch sicheres Arbeitsumfeld zu erhalten?
  • Entscheidungsschritte — Nutzt das Team einen bestimmten Entscheidungsrahmen wie SWOT-Analyse, Kosten-Nutzen-Analyse oder Entscheidungsbäume? Das gehört hier rein.

5. Budget, Lernmöglichkeiten und andere Ressourcen

 A screenshot of the learning path interface from Leapsome’s Learning module.
Die Teamcharta ist ein guter Ort, um spezialisierte L&D-Ressourcen wie die Lernpfade in Leapsomes Learning Modul zu dokumentieren.

Wenn euer Team über ein definiertes Budget oder andere spezifische Ressourcen verfügt — ob vertrauliche Daten, spezielle Software oder Trainings- und Entwicklungsmöglichkeiten — listet die relevanten Details hier auf und gebt Teammitgliedern die Informationen, die sie für den Zugriff benötigen.

🧠 Lerninhalte erstellen und automatisieren war noch nie so einfach

Leapsomes Learning-Modul ermöglicht es Teamleitenden, Entwicklungsressourcen in einem ansprechenden, zugänglichen Format zu bündeln.

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Viele Teams hängen andere Dokumente an ihre Teamcharta oder verlinken sie, damit Teammitglieder wichtige Informationen nicht suchen müssen. Zum Beispiel könnte ein HR-Team ein funktionsübergreifendes Team aufstellen, um Engagement zu steigern. Wenn das Führungsteam das Projektbudget genehmigt hat, ist es sinnvoll, dieses Dokument der Charta beizufügen — damit alle Beteiligten den ursprünglichen Plan und die vorgesehenen Ausgaben im Blick behalten können.

6. Evaluierungen und Erfolgsindikatoren

Es gibt keinen Sinn in einer Zusammenarbeit, wenn ihr nicht von Anfang an klar definiert, was Erfolg für euer Team bedeutet. Nun, da Mission und Ziele festgelegt sind, geht es darum, wie ihr diese Ziele verfolgt und woran ihr erkennt, wann das Team gute Arbeit geleistet hat (oder wann es noch Verbesserungsbedarf gibt).

Es gibt keine einheitliche Methode, Teamerfolg zu definieren. Hier sind einige solide Ansätze:

  • Formale Evaluierungen und Performance Reviews — Wenn euer Team regelmäßige formale Bewertungen durchführt, könnt ihr Teammitglieder an ihren Verantwortlichkeiten und persönlichen Zielen messen. Das kann auch 360-Grad-Reviews, Peer-Reviews und Selbsteinschätzungen umfassen.
  • Internes und externes Feedback — Viele auf Menschen ausgerichtete Teams betrachten Leistung ganzheitlich im Rahmen von kontinuierlichem Performance Management. Häufiges, informelles Feedback von Kolleginnen, Kollegen, Managern, Kunden und anderen Stakeholdern wird dabei ebenso wichtig wie formale Bewertungen.
  • Key Performance Indicators (KPIs) — Kennzahlen, die Teams über die Zeit festlegen und verfolgen, um Leistung zu messen. Beispiele für Projektteams: Kunden- oder Stakeholder-Zufriedenheit, Meilenstein-Erreichung oder Return on Investment.

Ideal ist eine Team-Enablement-Plattform wie Leapsome mit Modulen, die alle miteinander synchronisiert sind. So fließen Ziele automatisch in kontinuierliches Feedback, Leistungsbeurteilungen und Meetings ein, ohne mit mehreren Tools jonglieren zu müssen.

So implementiert ihr eine Teamcharta mit Leapsome

A screenshot of the interface of Leapsome’s team dashboard.

Sinnvolle, produktive Zusammenarbeit wird in der heutigen Arbeitswelt immer wichtiger — ein Trend, der sich so schnell nicht umkehren wird. In einer sich verändernden Wirtschaft und einem wettbewerbsintensiven Arbeitsmarkt ist es entscheidend, alle verfügbaren Tools einzusetzen, um beeindruckende Ergebnisse zu erzielen, Teamarbeit optimal zu ermöglichen und die Arbeitserfahrung für Mitarbeitende generell angenehmer zu gestalten.

Leapsome ist eine ganzheitliche Plattform für HR, Performance und Wachstum, die nicht nur bestimmte Initiativen wie Teamchartas unterstützt, sondern People-Ops-Teams und Führungskräften die Tools gibt, die sie brauchen, um erfolgreiche, belastbare Teams aufzubauen.

Mit dem Competency Framework und dem Learning-Modul können Mitarbeitende klar erkennen, wo sie bei ihren Fähigkeiten stehen, konkrete Karriereziele visualisieren und auf Entwicklungsmaterialien zugreifen. Das Goals-Modul ermöglicht es, Fortschritte zu verfolgen und die eigene Arbeit mit der strategischen Vision des Unternehmens zu verbinden. Und die Module Instant Feedback, Meetings und Reviews schaffen gemeinsam eine reichhaltige Feedback-Schleife auf Basis zielgerichteter Gespräche, kollaborativer Denkweise und kontinuierlichem Performance Management.

Mit Leapsome müsst ihr nicht zwischen Ergebnissen und Menschen wählendenn wenn ihr Teams effektiv unterstützt, gehen beides Hand in Hand.

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Unsere dynamischen Module sind miteinander verknüpft und ermöglichen es, die Teamcharta ohne zusätzlichen Aufwand in den Arbeitsalltag zu integrieren.

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Written by the team at Leapsome — the all-in-one people enablement platform for driving employee engagement, performance, and learning.

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